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•Geschichte
•Die "Spirituelle Methode"
•Stille - Atem - Sein

„Den Weg des Buddha erfahren, heißt sich selbst erfahren, sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen“ (Dogen 1200 – 1253)

 

Die ursprüngliche Rei-hô-Methode sollte dabei helfen, sich mit der Ur-Seele, zu verbinden und dadurch die „Buddha Natur“, also das Wahre Selbst, zu entwickeln. Die Original-Lehren von Usui waren ein „Weg“, ein Dô, Usuis Weg, Usui-dô.

 Usuis Weg folgte weitestgehend der chinesischen Tradition, bezog aber japanische spirituelle und kulturelle Verbindungen auf einer tieferen Ebene mit ein.

 

Ohne diese kulturellen Aspekte, kann das System eine sinnlose Aneinanderreihung von Ritualen werden, die ohne inneres und äußeres Verständnis ausgeführt werden. Die japanische Auffassung eines Weges „Dô“ ist eine wenig westliche: es ist ein Pfad, der mit den Füssen gelaufen wird aber vom Geist geleitet wird.

 

Erst zu Beginn der 2000er Jahre wurde bekannt, dass es noch einige überlebende Schüler von Usui in Japan gab – buddhistische Nonnen und Mönche, die immer noch Rei-hô praktizierten. Durch die Tendai-Buddhisten Dave King (USA), Chris Marsh (UK) und Frans Stiene (NL), wurde klar, dass die bisherige Überlieferung lücken- und fehlerhaft war und dass die moderne westliche Praxis der Reiki-Methode, nichts mit den ursprünglichen Lehren von Usui zu tun hat.

 

Wir haben es hier mit Ideen zu tun, die tief in der asiatischen Kultur verwurzelt sind – eine Kultur, wie sie fremder für unser westliches Empfinden nicht sein kann. Wenn man versucht Lehren, die in einer anderen Kultur und/oder einer anderen Zeit entstanden sind in das westliche Hier und Jetzt zu importieren, dann verlieren sie oft ihre Identität, weil sie unserem aktuellen Weltbild - ob gewollt oder ungewollt – angepasst werden.

 

Die nachstehenden Inhalte der Methode  sollten als Annäherung bzw. als Rekonstruktionsversuch der ursprünglichen Methode verstanden werden.

 


 

Letzte Aktualisierung: 31.05.18 16:39 - © Simone Weber - Impressum