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•Geschichte
•Die "Spirituelle Methode"
•Stille - Atem - Sein

 

Ich gelobe, die zahllosen fühlenden Wesen alle zu befreien, die unendlichen, blinden Leiden-schaften alle zu entwurzeln, die unermesslichen Tore des Dharma alle zu durchschreiten, den großen Weg des Buddha zu erlangen. (Bodhisattva-Gelübde)

 

Als Mikao Usui in den Jahren 1915 bis 1926 „Rei-hô“ – seine „Spirituelle Methode“ – entwickelte, war das eine Zeit, in der sich Japan in einem massiven Umbruch befand. Es war das Ende der Feudalherrschaft und der Samurai - die Kampfkünste wandelten sich vom Werkzeug des Kriegers in spirituelle Wege. Usui war praktizierender Buddhist – als Kind im Kloster erzogen, erreichte mit nur 19 Jahren die höchsten Grade im Bujutsu, der „Kunst des Krieges“, welches vormals die Ausbildung der jungen Samurai-Krieger darstellte. Später diente er als Laienpriester im Tempel und war einige Jahre Schüler eines Zen-Meisters.

 

Bereits seit dem Jahr 1915 unterwies Usui Schüler in spiritueller Praxis. 1922 gründete er seinen eigenen Dôjô - ein Ausbildungszentrum, dessen Motto lautete: „Ganzheit des Selbst durch Harmonie und Balance“

 

Dort entwickelte und lehrte er Rei-hô – eine meditative Methode aus buddhistischen Praktiken, dem chinesischen Daoismus, Elementen der asiatischen Kampfkünste sowie Aspekten des altjapanischen Shintôismus -   bis zu seinem Tod im Jahr 1926.

 

Die Rei-hô-Methode wurde danach nicht mehr unterrichtet und verschwand zunächst von der Bildfläche.

 

Sein Dôjô wurde von einer Gruppe japanischer Marine-Offiziere übernommen, die die „Usui Reiki Methode“ entwickelten, welche Jahrzehnte später als „energetische Heilmethode“ vor allem die westliche Welt erobern sollte.

 

 


 

Letzte Aktualisierung: 31.05.18 16:39 - © Simone Weber - Impressum